Kelly Inn – West Yellowstone

Kelly Inn West Yellowstone

West Yellowstone ist der größte Übernachtungsort in der Gegend des Yellowstone Nationalparks. Zahlreiche Hotels, Restaurants und Shops buhlen hier um die Touristen. Vorbuchen ist in der Hauptsaison unbedingt empfehlenswert. Das Kelly Inn bietet dabei eine gute Unterkunft.

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Der Ort West Yellowstone liegt, wie der Name vermuten lässt, am Westeingang des Parks. Durch diverse Restaurants, Hotels und Shops findet man alles, was man als Parkbesucher brauchen könnte. Ruhiger ist es bestimmt im Park selbst, sollte dort aber alles ausgebucht sein, ist West Yellowstone keine schlechte Alternative. Zum Old Faithful fährt man zwischen 45 Minuten und einer Stunde, das Norris Geyser Basin erreicht man nach ca. 25 Minuten. Auf der Strecke ins Herz des Parks sieht man eigentlich immer Wildtiere, deswegen hat auch die Anfahrt ihren Reiz.
Das Kelly Inn liegt am östlichen Ortsrand. In unmittelbarer Nähe ist ein McDonalds, sowie das Wolf Discovery Center. In den Ortskern läuft man in zwei Minuten. Verkehrslärm hat man im Kelly Inn nicht zu befürchten, da es von der Hauptstraße entfernt liegt.Kelly Inn West YellowstoneDen Zimmern merkt man an, dass das Hotel schon etwas älter ist. Prinzipiell ist aber alles sehr gepflegt und sauber. Der Stil der amerikanischen, rustikalen Einrichtung ist für deutsche Geschmäcker meistens sowieso reichlich altbacken.
Im Zimmer gibt es neben den zwei Queenbetten noch einen Tisch, den wir als sehr praktisch empfunden haben. Die Betten waren recht bequem, was an den Matratzen gelegen haben dürfte, die Mitte 2011 erneuert wurden.Kelly Inn West YellowstoneKühlschrank, Mikrowelle und Fernseher sind natürlich auch vorhanden. Die Zimmer bieten ausreichend Platz und waren ruhig. In anderen Hotels haben wir von den Nachbarn oft mehr gehört. Unsere Bitte nach einem Zimmer im obersten Stockwerk wurde erhört.Kelly Inn West YellowstoneDas Waschbecken ist im Zimmer selbst, wer dort also wert auf Privatsphäre legt wird etwas enttäuscht. Für Pärchen oder Familien sollte es aber kein Problem sein. Das Badezimmer ist in einem extra Raum und war sauber und gepflegt. Ein weiterer Pluspunkt.Kelly Inn West YellowstoneInsgesamt kann das Kelly Inn trotz des hohen Preises nur weiterempfohlen werden. Gerade im Vergleich zu Gardiner fühlten wir uns hier durchgehend wohl und hatten einen schönen Standort zur Erkundung des Yellowstone Nationalparks gefunden.

WLAN: Kostenlos mit gutem Empfang auf dem Zimmer

Frühstück: Gutes Hot Breakfast in einem relativ großen Frühstücksraum. Anstatt des üblichen Waffelautomaten gibt es allerdings eine Pancake Maschine!

Parken: Parkplätze sind rund um das Hotel zahlreich und kostenlos vorhanden

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Yellowstone Park Travelodge

Travelodge GardinerRund um den Yellowstone NP gibt es einige Orte, die sich für eine Übernachtung anbieten. Der größte und bekannteste Ort, nach West Yellowstone, ist Gardiner. Er liegt im Bundesstaat Montana am Nordeingang des Parks. In Gardiner gibt es verschiedene Hotels, z.B. die Yellowstone Park Travelodge!
Gardiner liegt direkt am Nordausgang des Yellowstone NP. Die Yellowstone Park Travelodge liegt am nördlichen Ende des kleinen Ortes. Das Motel ist etwas von der Hauptstraße versetzt und liegt ein wenig erhöht mit Blick über den Ort. Zum Parkeingang kommt man mit dem Auto nach zwei Minuten, die Mammoth Hot Springs erreicht man nach ca. zehn bis fünfzehn Minuten.
Im kleinen Ort selbst gibt es verschiedene Restaurants aller Preisklassen, sowie Outdoor Shops.

Montana auf einer größeren Karte anzeigenTravelodge GardinerWir hatten einen One Queen Room reserviert und bekamen diesen auch an der Rezeption zugeteilt. Unseren Wunsch nach einem Zimmer in den oberen Etagen konnte man nicht erfüllen, da die Zimmer dort angeblich anders ausgestattet waren. Bei der Buchung, die ca. ein halbes Jahr vorher erfolgte, gab es allerdings nur diesen Zimmertyp zu buchen.
Warum an einem Nichtraucherzimmer ein Aschenbecher an der Außenwand angebracht wurde, ist uns allerdings nicht ganz klar geworden. Abends und morgens Raucher vor dem Zimmerfenster stehen zu haben ist auf jeden Fall auch nicht optimal.Travelodge GardinerDie Zimmer sind sehr spartanisch ausgestattet. Der Boden könnte einen neuen Teppich durchaus vertragen und in die Ecken sollte man besser nicht so genau schauen. Die Raumaufteilung mutet etwas seltsam an, ist aber ok. Klein ist das Zimmer allerdings schon.
Auf dem Bett erwartete uns eine persönliche, handgeschriebene Begrüßung des Hoteldirektors. Eine nette Geste, die die vorhandene Mängel allerdings auch nicht wettmachen konnte.Travelodge GardinerDas Badezimmer ließ schlimmes erahnen und unsere Erwartungen wurden hier nicht enttäuscht. Haare in der Dusche, verkalkte Armaturen und eine nicht wirklich saubere Toilette trugen nicht gerade zur guten Stimmung bei.
Generell ist die Travelodge nicht zu empfehlen. Für eine Nacht war es ok, jedoch stimmte das Preis-/Leistungsverhältnis nicht, allerdings sind die Hotels im und um den Yellowstone herum alle etwas zu teuer!Travelodge Gardiner

WLAN: Vorhanden, kostenlos und erstaunlicherweise meistens schnell genug.

Frühstück: Besser als erwartet. Neben verschiedenen süßen Snacks, Bagels, etc. gibt es auch Rühreier und Sausage Patties. Eine gute Grundlage für den Tag im Park lässt sich also legen, obwohl der Frühstücksraum, wie so oft, viel zu klein ist!

Parken: Parken ist direkt vor den Zimmern möglich. Die Zimmeranzahl übersteigt aber wohl die Anzahl der Parkplätze, weswegen es Abends schon mal recht voll werden  könnte. Wir bekamen allerdings immer einen Parkplatz.

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Cody Cowboy Village

Cody Cowboy Village - EinfahrtAm Ortsausgang von Cody liegt das Cowboy Village. Die Historic Trail Town sowie das Rodeo Stadion sind in unmittelbarer Nähe. Fährt man weiter nach Westen kommt man nach fünf Minuten zum Buffalo Bill Reservoir und irgendwann käme man auch im Yellowstone NP raus. Nach Downtown Cody gelangt man ebenfalls in ca. fünf Minuten. Ein Walmart Supercenter liegt auf dem Weg. Als Zwischenstopp auf dem Weg zum Yellowstone bietet sich Cody sehr gut an, da es zahlreiche Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten gibt und die Innenstadt zu einem netten Spaziergang einlädt.


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Cody Cowboy Village - King RoomEs befinden sich jeweils zwei King Rooms in einer Blockhütte. Auch größere Zimmer sind vorhanden, dann hat man eine Cabin für sich. Vorteilhaft ist übrigens, dass die Badezimmer in den Cabins gegenüber liegen und man somit keine Geräusche von den Zimmernachbarn hört.
Am Abend haben wir das Rodeo aus dem Stadion noch etwas gehört, da es aber nicht bis spät in die Nacht ging, konnte wir trotzdem gut schlafen!Cody Cowboy VillageIm Zimmer befindet sich ein kleiner Fernseher und allerlei nette Western Deko. Die Lampe hat z.B. die Form eines Cowboystiefels. Insgesamt haben wir uns im Cowboy Village sehr wohl gefühlt und wären gerne noch etwas länger geblieben.Cody Cowboy Village - Bad

Das Badezimmer ist ebenfalls liebevoll im Cowboy- Look gestaltet. Erwähnenswert ist übrigens, dass es hier keine übliche Pseudo-Badewannen-Dusche, sondern eine richtige Dusche gibt. Natürlich war auch hier alles sauber und gepflegt.

Mit dem Auto fährt man direkt vor die Cabin, wo man sich Abends auch auf dem Balkon aufhalten könnte, da Stühle und Licht vorhanden sind.
Das Cody Cowboy Village wird von uns definitiv weiterempfohlen. Wir haben uns hier richtig wohl gefühlt!Cody Cowboy Village - Cabin

WLAN: Die WLAN Verbindung war stehts Verfügbar und stabil wenn auch etwas langsam.

Frühstück: Es gab ein einfaches Frühstück, bestehend aus Müsli und Muffins.

Parken: Kostenlos und direkt vor dem Eingang der eigenen Cabin.

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Wonderland

Heute brechen wir früher auf, um den Park noch leerer zu genießen. Die Sonne geht gerade auf und so entstehen herrliche Ausblicke.Madison RiverUnser erstes Ziel ist das Biscuit Basin, das wir gestern ausgelassen haben. Überall dampft es aus den heißen Quellen und die Landschaft liegt im Nebel. Kein Wunder, wir haben im Moment auch nur 34 Grad Fahrenheit.Biscuit BasinGanz alleine sind wir zwar nicht, aber immerhin ist es deutlich weniger voll als zu einer späteren Uhrzeit. Die Hitze der Geysire wird einem bei der Kälte auch schneller bewusst.Biscuit BasinWeiter geht es zum Black Sand Basin. Auch hier sind die Eindrücke wieder aufs Neue beeindruckend. Danach geht es zum West Thumb Geyer Basin. Zwischendurch überqueren wir zwei mal die Continental Divide.Fishing ConeDas West Thumb Geyser Basin liegt direkt am Yellowstone Lake. Die Pools fließen teilweise direkt in den See, andere liegen im See. Der Fishing Cone ist so einer. Früher nutzten Angler seine Hitze, um die gefangenen Fische direkt an der Angel zu garen!Blue Funnel SpringEs gibt aber auch wieder schöne Pools zu bestaunen. Am Parkplatz legt dann mal wieder ein Hirsch den Verkehr lahm.
Auf unserer weiteren Fahrt kommen wir zum Mud Volcano. Hier führt ein Trail durch ein Gebiet mit Geysiren und Quellen. Man muss einen Hügel bezwingen und daran scheitert schon mal wieder die Hälfte der amerikanischen Besucher.
Im Hayden Valley geraten wir in einen Stau, weil eine Herde Bisons die Straße überquert.Bison in Hayden ValleyUnser nächster Stopp ist der Ausblick auf die Kante der Upper Falls beim Grand Canyon of the Yellowstone. Ganz interessant, aber auch nur einen kurzen Stopp wert.
Weiter geht es zu den Artist Paint Pots. Dieser Trail ist nur unauffällig ausgeschildert und deswegen auch nicht sehr gut besucht. Nach einem kurzen Lauf durch den Wald kommt man zu einem kleinen Gebiet mit Geysiren und Quellen. In bunten Farben liegen die Pools vor uns.Artist Paint PotIn einem Pool gibt es wieder tolle Matschexplosionen zu bestaunen.Artist Paint PotIm Anschluss fahren wir nochmal zum Old Faithful. Wir wollen den Geysir vom Observation Point bestaunen. Ich laufe schnell zum Visitor Center und sehe, dass wir laut Vorhersage für den Ausbruch 25 Minuten Zeit haben, um zum Observation Point zu kommen.
Wir laufen also zügig hoch und schaffen es in 10 Minuten bis zum Aussichtspunkt. Oben sind wir ganz schön fertig und haben wahrscheinlich einen neuen Rekord aufgestellt. Der Ausblick ist die Mühe wert. Nach einigen Minuten fängt Old Faithful dann an und wir haben einen tollen Blick darauf!Old FaithfulNeben Old Faithful startet gerade der Giantess Geyser. Er bricht nur ca. dreimal pro Jahr aus. Wir haben also wirklich Glück!Giantess GeyserUnser Weg zurück zum Auto führt uns direkt am Geysir vorbei. Es hat sich inzwischen eine beachtliche Menge an Zuschauern versammelt und alle Geyser Gazer sind auch schon zur Stelle. Es kommen auch immer mehr Ranger, die sich das Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen wollen!Giantess GeyserEs macht wirklich Spaß dem Geysir zuzuschauen. Er sprüht immer höher und dampft dazu ordentlich.Giantess GeyserWir wechseln noch unsere Perspektive und bestaunen den Regenbogen, der sich inzwischen gebildet hat! Giantess GeyserAuf dem Weg zum Auto bekommen wir noch eine Ladung Gischt ab. Abendessen gibt es dann in West Yellowstone in einem Diner. Morgen geht es zum Grand Teton!

Geyser Gazing

Nach dem ganz guten Frühstück im Kelly Inn fahren wir in den Park. Der Eingang liegt ungefähr 500 Meter vom Hotel entfernt. Weiter geht es zu Old Faithful.
Unterwegs geraten wir mal wieder in einen Stau, der von Hirschen verursacht wird. Zwischendurch quert auch mal ein Büffel die Fahrbahn. Im Vergleich zum Custer State Park sind die Büffel hier etwas größer!
Am Old Faithful angekommen sehen wir, dass wir noch ca. eine Stunde bis zum Ausbruch haben. Wir beschließen den Geyser Hill zu erkunden, das sollte in der Zeit machbar sein.Giantess Geyser terracesWir kehren rechtzeitig zum Old Faithful zurück und warten auf den Ausbruch. Nach einiger Zeit fängt der Geysir dann an das zu tun, was man von ihm erwartet. Unmengen an Wasser werden in die Luft geschleudert und die zahlreichen Zuschauer sind begeistert.Old FaithfulNachdem der Geysir fertig gespuckt hat beginnt das große Laufen. Drei Gruppen bilden sich heraus. Gruppe 1: Schnell zurück zum Bus (ca. 50 % der Leute), Gruppe 2: Langsam zurück zum Parkplatz/ Hotel/ Restaurant (ca. 35% der Leute), Gruppe 3: Auf zu den restlichen Geysiren (ca. 15 % der Leute).Old Faithful InnWir wollen bis zum Morning Glory Pool laufen und dann wieder zurück zum Auto gehen.Morning Glory PoolDer Morning Glory Pool war einst türkis blau. Nachdem aber immer wieder Münzen und Steine in den Pool geworfen wurden ist er inzwischen eher grün. Auf dem Rückweg zum Auto treffen wir auf eine große Anzahl von Geyser Gazers. Das sind Leute, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als an Geysiren auf den Ausbruch zu warten. Alle sind per Walkie Talkie verbunden und deswegen wissen sie immer relativ gut wann wo etwas passiert. Im Zweifel sollte man immer den Geyser Gazers nachlaufen wenn man etwas sehen möchte. Wir warten einige Zeit und wechseln dann den Geysir. Der Riverside Geyser ist unser Ziel. Er soll demnächst ausbrechen. Bevor das passiert, entschließt sich aber der Grotto Geyser zum Ausbruch und wir bestaunen die Eruption.Grotto GeyserZurück am Riverside Geyser warten wir noch eine gute halbe Stunde darauf, dass der Geysir sich in den Firehole River ergießt. Wir werden nicht enttäuscht. Nach langsamem Start geht es plötzlich ganz schnell und der Geysir bricht aus. Der Anblick ist großartig.Riverside GeyserNachdem am Himmel immer mehr Wolken aufziehen, gehen wir nun schnellstmöglich zurück zum Auto und fahren zum Fairy Falls Trailhead. Von hier hat man einen super Blick auf die Grand Prismatic Spring. Man muss nur einen etwas steileren und unwegsamen Hügel hinaufklettern. Die Mühe lohnt sich aber wirklich. Der Ausblick ist fantastisch.Grand Prismatic SpringAls nächstes fahren wir ins Midway Geyser Basin und schauen uns die Grand Prismatic Spring vom Boardwalk aus an. Nicht ganz so spektakulär, aber trotzdem toll! Hier entdecken wir auch den Opal Pool, der uns sehr gut gefällt.Opal PoolDanach fahren wir noch den Firehole Lake Drive. Hier gibt es ebenfalls einige Geysire. Die Bakterien lassen das Wasser hier teilweise schwarz erscheinen.Hot Lake Firehole Lake DriveUnser nächstes Ziel ist die Fountain Paint Pot Area. Hier bestaunen wir den Fountain Paint Pot, in dem Matsch vor sich hin blubbert.Fountain Paint PotWährend des kleinen Walks kommen wir zum Spasm Geyser. Er hat gerade einen Ausbruch und der Wind lässt das ganze noch spektakulärer aussehen.Spasm GeyserBevor wir zum Hotel zurückkehren geht es noch durch den Firehole Canyon. Hier gibt es schöne Wasserfälle und natürlich auch einen großen Hirsch.Firehole FallsAuf dem Heimweg gibt es wieder den altbekannten Hirschstau. An der gleichen Stelle haben wir nun schon dreimal Hirsche gesehen. Wir halten schon gar nicht mehr an.
Abendessen gibt es bei Subway und später kommt noch ein Eis bei Dairy Queen dazu. Morgen geht es zu weiteren Geysiren, hoffentlich endlich einem Bären und zum Yellowstone Lake.

Yellowstone

Das Frühstück in der Travelodge ist besser als gedacht. Zwar ist es nicht mit dem Frühstück im Hampton Inn vergleichbar, aber satt wird man trotzdem.
Nachdem wir getankt haben geht es durch den Nordosteingang nach Mammoth. Zwischendurch entdecken wir ein paar Hirschkühe im Yellowstone River.Wildlife im YellowstoneIm Anschluss fahren wir noch mal kurz zu den Hot Springs und lichten eine Quelle ab, die wir am Samstag übersehen haben.Mammoth Hot SpringsWeiter geht es in Richtung Canyon Village. Zwischendurch stoppen wir an den Tower Falls. Die sind ganz nett, im Vergleich zu dem was noch kommen wird sind sie aber nicht so spektakulär.
Am Canyon angekommen fahren wir erstmal zum South Rim und besichtigen den Artist Point. Von hier hat man einen grandiosen Blick über den Grand Canyon of the Yellowstone und die Lower Falls.Yellowstone CanyonWir genießen den Ausblick und eine nette Amerikanerin macht noch ein Bild von uns. Yellowstone CanyonWeiter geht es zu Uncle Tom’s Trail. Der Trail steigt über mehr als 300 Stufen (ein Amerikaner hat mitgezählt und sein Ergebnis ist 309 Stufen) in den Canyon hinab.Uncle Tom's TrailVon hier hat man einen besseren Blick auf die Lower Falls. Ein paar Touristen bekommen den “Vollidiot des Tages” Preis. Sie klettern vom Aussichtspunkt an den Fällen direkt zur Wasserkannte. Es hätte uns nicht gewundert, wenn sie runtergefallen wären.
Wir dagegen bleiben auf den Trails und genießen den tollen Ausblick inklusive Regenbogen.Lower Yellowstone FallsDer Himmel verdunkelt sich zunehmend und ein Gewitter kündigt sich an. Da es aber noch weit genug weg ist, fahren wir zum North Rim und laufen den steilen Weg zur Kante des Wasserfalls herab. Hier wird einem nochmal klar, was für eine Kraft das Wasser hier hat! Der Blick auf den Canyon ist ebenfalls sehr schön von hier.Yellowstone CanyonDas Gewitter kommt näher und wir versuchen dem Gewitter davonzufahren. Unser Ziel ist das Norris Geyser Basin. Zwischendurch wird unser Auto kurz angeregnet, das bleibt im Park aber die einzige Begegnung mit Regen für heute! Unterwegs halten wir noch im Canyon Education Center und bemerken die amerikanische Flagge auf Halbmast. Von 9/11 merkt man im Park ansonsten nichts. Norris Geyser BasinAngekommen im Norris Geyser Basin dampft und zischt es überall. Die Quellen und Geysire dampfen weit sichtbar. Es riecht nach Schwefel.Norris Geyser BasinWir sind fasziniert von der unwirklichen Landschaft und laufen zuerst den Porcelain Basin Loop.Norris Geyser Basin Hier läuft man über Holzstege durch die thermalen Gebiete. Der Boden wäre zu heiß und brüchig um ungeschützt darüber zu laufen.Norris Geyser BasinBakterien verpassen dem Wasser die besondere Farbe. Je nachdem wie heiß es ist, hat die Oberfläche andere Farben.Norris Geyser BasinDass der Yellowstone noch immer ein aktiver Vuklkan ist, bemerkt man hier immer wieder aufs Neue!Norris Geyser BasinWir kommen zum Back Basin, einem größeren Gebiet von Geysiren und heißen Quellen.Norris Geyser BasinDas Gewitter kommt nun auch langsam zu den Geysiren. Am Ende schaffen wir es aber vor dem Regen alles abgelaufen zu sein und kommen trocken zum Parkplatz.Norris Geyser BasinAuf dem Weg nach West Yellowstone treffen wir zuerst auf einen großen Stau. Stau im Yellowstone bedeutet meistens Wildlife. Wir hoffen auf einen Bären, bekommen aber “nur” einen ausgewachsenen Hirsch!Elch im YellowstoneAm Parkausgang holt uns das Gewitter ein und wir müssen unsere Koffer im Regen ausladen. Halb so schlimm! Das Kelly Inn ist deutlich schöner als die Travelodge in Gardiner. Größeres Zimmer, oberste Etage und sauber. Passt!
Abendessen gibt es bei Wild West Pizza. Sehr lecker aber für Pizza nicht gerade günstig. Wir sind trotzdem zufrieden und bummeln danach noch durch den Ort, der schöner ist als gedacht. Morgen geht es zu Old Faithful!

On the Road to Yellowstone

Früh klingelt der Wecker, wir wollen heute ja noch einiges sehen. Das Frühstück im wirklich schönen Cody Cowboy Village ist eher mager, zwei Muffins müssen reichen. Beim Versuch noch am Morgen einen Magneten zu kaufen scheitern wir, wir sind einfach zu früh dran und es hat noch kein Geschäft offen!
Weiter geht es auf den Chief Joseph Highway. Nach einiger Zeit werden wir darauf hingewiesen, dass wir nun in einem Gebiet sind, das von Bären bewohnt wird. Wir halten schon mal Ausschau nach einem Bären, haben aber keinen Erfolg.Dead Indian PassDie erste schöne Aussicht bietet sich am Dead Indian Pass. Hier haben die Nez Perce Indianer versucht, sich vor den weißen Siedlern zu verstecken. Der Blick ins Tal ist wirklich sehr schön.
Weiter geht es zum Beartooth Highway, einem Scenic Byway. Scenic ist der Highway wirklich, wenn auch zu Beginn eine Baustelle, welch Überraschung, auf uns wartet. Die Straße wird auf mehreren Meilen neu geteert. Wir haben aber Glück und müssen nicht die prognostizierten 30 Minuten warten. Der Highway schraubt sich immer höher in alpine Lagen und es gibt immer wieder schöne Ausblicke zu genießen.Beartooth HighwayWir fahren bis zur Staatengrenze zu Montana und drehen hier wieder um. Auf der weiteren Fahrt kommen wir an mehren Bergseen vorbei. Gerne würden wir hier länger verweilen, wir wollen aber noch zum Yellowstone.Beartooth HighwayNach einem kurzen Stopp in Cooke City erreichen wir den Nordost Eingang des Yellowstone NP. Nachdem wir unseren Jahrespass vorgezeigt haben, sind wir endlich im Nationalpark. Der erste Stopp ist an einer Picnic Area am Soda Butte Creek. Die Amerikaner haben alle große Essensvorräte mitgebracht und wir werden ein bisschen neidisch.Soda Butte CreekNachdem wir aber noch mehr als essende Amerikaner sehen möchten, machen wir uns auf den Weg in Richtung Mammoth Hot Springs. Zuerst fahren wir allerdings nach Gardiner um im Hotel einzuchecken. Zwischendurch kommen wir durch das Lamar Valley. Im Lamar River baden gerade ein paar Bisons.Bison Lamar RiverWir passieren den Rossevelt Arch, er fungierte früher einmal als Parkeingang.Roosevelt Arch GardinerDie Travelodge hinterlässt keinen guten ersten Eindruck bei uns. Das Zimmer ist wenig ansprechend und das Bad kann man auch nicht als sauber bezeichnen. Das Hotel ist bisher eindeutig das schlechteste auf unserer Reise!
Wir machen uns schnell auf den Weg zu den Mammoth Hot Springs. Hier wurden im Laufe der Zeit Terrassen geformt, die entstehen, weil das Wasser der heißen Quellen sehr kalk- und mineralienhaltig ist.Mammoth Hot SpringsEs riecht leicht nach Schwefel und Dampf liegt über den Terrassen. Durch die Bakterien im Wasser werden faszinierende Farbeffekte erzeugt.Mammoth Hot SpringsWir könnten stundenlang fotografieren. Holzstege führen durch das thermale Gebiet, da der Boden leicht einbricht und ebenfalls heiß ist.Mammoth Hot SpringsManche Quellen versiegen und fangen erst Jahre später wieder an zu sprudeln.Mammoth Hot SpringsImmer wieder erfreuen wir uns an den Farben. Die Natur hat sich hier wirklich ausgetobt. Insgesamt wandern wir gut eineinhalb Stunden in den Quellen umher.Mammoth Hot SpringsNach einiger Zeit verabschieden wir uns von der unteren Terrasse und kehren zurück zum Auto.Mammoth Hot SpringsEs gibt noch weitere Terrassen, die man erwandern oder über eine Einbahnstraße erfahren kann. Wir sind müde und nehmen das Auto. Auch hier gibt es wieder schöne Quellen zu bestaunen. Zu Fuß hätte sich der Aufwand aber nicht so recht gelohnt. Mit dem Auto war es super.Mammoth Hot SpringsZurück in Gardiner essen wir noch einen Bison Burger im Cowboy Grille und fahren zum Hotel zurück. Morgen geht es nach West Yellowstone!